Cash on Demand


Originaltitel:
Cash on Demand
Jahr:
1962
Eingetragen:
02.02.2012
IMDB-Wertung:
7,4/10

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Alles muss blitzen und blinken
Bankdirektor Fordyce (Peter Cushing) ist überkorrekt und -perfektionistisch und dadurch bei der Belegschaft nicht unbedingt sonderlich beliebt. Gerade ist er mit seinem leitenden Angestellten Pearson (Richard Vernon) aufgrund einer winzigen scheinbaren Unregelmäßigkeit aneinandergeraten und hat diesem sogar mit Kündigung gedroht, als Hepburn (André Morell), der sich als Auditor der Versicherungsgesellschaft ausgibt, in der Filiale auftaucht.

Angeblich will er die Sicherheitsvorkehrungen der Bank überprüfen. Tatsächlich haben seine Komplizen jedoch Fordyces Frau und Sohn in ihrer Gewalt. Angesichts dieses Druckmittels muss Fordyce beim Raub seines eigenen Geldbestandes mitspielen. Die Schwierigkeit: Niemand anderes in der Bank soll überhaupt etwas bemerken davon, dass der Tresorraum ausgeräumt wird.

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Fordyce kann die Forderungen seines Gegenübers kaum fassen
Ungewöhnlich, dass dieser Stoff zu einem kleinen Moralstückchen wird: Der zugeknöpfte Erbsenzähler Fordyce muss lernen, was wirkliche Loyalität bedeutet, als ausgerechnet Pearson der Sache auf die Schliche kommt, den Geiseln zu Liebe jedoch den Mund hält (und sogar streckenweise mitspielt bei der Täuschung der Polizei). Dagegen wird der joviale Hepburn gestellt, der zwar juristisch gesehen der „Bösewicht“, aber trotzdem erstmal noch eher Sympathieträger ist, als sein „Opfer“.

Das Ganze ist insofern ganz sympathisch und dank gleich drei Schauspielgiganten glaubwürdig und unterhaltsam, aber nur bedingt spannend – Thriller- oder Krimipotential wird nur in wenigen Szenen ausgespielt (bspw. in der Szene mit dem Fensterputzer). Die Laufzeit ist dem geringen Umfang und Anspruch der Handlung jedoch angemessen, so dass Alles in Allem ein vorsichtig positives Bild zurückbleibt.

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