Mesa of Lost Women


Originaltitel:
Mesa of Lost Women
Jahr:
1953
Eingetragen:
13.05.2012
IMDB-Wertung:
2,4/10


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Aranya in seinem Labor
Der Bösewicht Dr. Aranya („The Kid“ Jackie Coogan 30 Jahre nach dem Ende seiner kurzen Karriere) kreuzt in der mexikanischen Wüste Menschen mit Insekten, um so besonders widerstandsfähige Menschen oder auch riesenhafte Insekten zu züchten. Sein bisheriges Meisterwerk: Tarantella (Tandra Quinn), äußerlich eine menschliche Frau, aber stumm und mit den regenerativen Fähigkeiten und Instinkten einer Spinne ausgestattet. Zumindest behauptet Aranya all das; nach einer kurzen Eingangsszene in Aranyas Labor folgt der Film stattdessen Dr. Masterson (Harmon Stevens), einem Fachkollegen Aranyas, der von jenem eine Droge injiziert bekommen hat, die ihn „wahnsinnig“ werden ließ, da er sich weigerte, mit Aranya zusammenzuarbeiten. Masterson kidnappt mit unklarem Ziel den Millionär van Croft (Nico Lek) und dessen Verlobte Doreen (Paula Hill), doch das Privatflugzeug mit Grant Phillips (Robert Knapp) am Steuer muss notlanden – zufällig (?) wieder in der Nähe von Aranyas Labor. Dort warten schon dessen Kreaturen (?)…

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Wer ist eigentlich dieser Chinese und wo kommt er plötzlich her?
Was wohl als Variante der Insel des Dr. Moreau gedacht war, entpuppt sich als erzählerische Katastrophe. Verschachtelte Rückblenden, unerklärte und unerklärbare Charaktermotivationen, zu viele Zufälle (Wieso zum Teufel ist Tarantella in dieser Kneipe?) und zu viele Dinge, die man einfach nicht sieht. Wenn ein „Mad Scientist“ Monster erschafft, dann wollen wir das verdammt nochmal auch zu Gesicht, nicht nur erzählt bekommen! Und es hat verdammt nochmal auch Inhalt des Films zu sein! Soweit wäre es dann vielleicht langweilig bis vorsichtig ärgerlich, aber die „Musik“-Beschallung schlägt dem Fass den Boden aus: Ein vielleicht dreißigsekündiger… ja was eigentlich? Heutzutage würde man es vielleicht „Jingle“ nennen. Mit tonaler Musik hat es höchstens eine entfernte Verwandtschaft. Auf jeden Fall dudelt dieser Lärm in einer permanenten Endlosschleife in allen Szenen. Unerträglich!

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