Don Gregor (
Clancy Malone), Mitglied einer ansonsten aufrechten Familie, wird von Fiesling Vic Brady (
Timothy Farrell) immer tiefer in den Sumpf des Verbrechens gezogen. Als Don bei einem Überfall einen pensionierten Polizisten (
John Robert Martin) erschießt und von einer Zeugin (
Mona McKinnon) identifiziert wird, will er sich der Polizei (
Lyle Talbot,
Steve Reeves) stellen.
Das kann Brady jedoch nicht zulassen und erschießt Don. Anschließend erpresst er dessen Vater, den plastischen Chirurgen Dr. Boris Gregor (
Herber Rawlinson), ihm ein neues Gesicht zu verpassen – er behauptet, den noch lebendigen Don in seiner Gewalt zu haben. Doch Dr. Gregor kommt dahinter und rächt sich auf seine ganz eigene Weise…
Der legendäre Regisseur
Edward D. Wood begrüßt die Zuschauer sofort mit der „Musik“ aus
Mesa of Lost Women. Wie dort dudelt sie auch hier
permanent im Hintergrund und macht so auch diesen Film fast unanguckbar.
Inhaltlich kann man dagegen weitestgehend Entwarnung geben. Die Geschichte plätschert in völlig uninteressanten Pfaden dahin, die schauspielerischen Leistungen sind wie erwartet schwach, aber entscheidend unfreiwillig komisch ist auch nichts.
Jailbait ist (sofern man bei einigen Dialogen nicht so genau hinhört) einfach durchschnittlichster Durchschnitt – und die Schlusswendung, dass Dr. Gregor dem Bösewicht das Gesicht seines (von der Polizei gesuchten) Sohnes gegeben hat, ist sogar gar nicht mal so schlecht. Wieso sollte man sich als kleinerer Filmemacher auch nicht bei Klassikern wie
Die schwarze Natter und
Der Mann mit der Narbe bedienen?