Sherlock Holmes oder Der sonderbare Fall vom Ende der Zivilisation


Originaltitel:
The Strange Case of the End of Civilisation as We Know It
Jahr:
1977
Eingetragen:
09.07.2012
IMDB-Wertung:
6,8/10

Auf dem Weg in den nahen Osten verschwindet der Terminkalender des US-Außenministers Gropinger (Ron Moody). Da er nun nicht mehr weiß, wo er sich befindet, begrüßt er die Delegation auf Hebräisch – und wird sofort erschossen, denn seine Gastgeber, die den USA eigentlich freundlich gesonnen waren, gehören zur arabischen Welt. Im Weißen Haus trifft eine Bekennerpostkarte aus London ein, die mit „Moriarty“ unterzeichnet ist.

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Holmes verkleidet sich als Poirot, um nicht erkannt zu werden
Da es sich um den letzten lebenden Nachfahren des berühmten viktorianischen Bösewichts handeln muss, der „Zerstörung der uns bekannten Zivilisation“ droht, schalten die Anführer der Welt ein entsprechendes Schwergewicht ein: Arthur Sherlock Holmes (John Cleese), kiffender Enkel des Meisterdetektivs, und sein vertrottelter Gefährte Dr. William Watson (Arthur Lowe), beide wohnhaft in der Baker Street bei Mrs. Hudson (Connie Booth), sollen Moriarty stellen. Holmes' „genialer“ Plan: Ein vorgetäuschtes Treffen wichtiger Persönlichkeiten soll seinen Erzfeind aus der Reserve locken. Tatsächlich bringt bei der Gelegenheit ein Doppelgänger Watsons einen Gast nach dem anderen um – wer mag sich hinter der Maske verstecken?

Na ja… „Menschen nehmen Drogen“, Slapstick, Fratzenschneiden und schwache Wortspiele, die nicht mal in einer logische Situation eingebettet sind („A lemon tree, Watson“). Man könnte sagen, das Drehbuch entspricht maximal einer halben Stunde Arbeit. Entsprechend die Umsetzung, die schon fast an an ein Amateurvideo erinnert. Kann man sich wirklich sparen.

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