Die Falle


Originaltitel:
La morte ha fatto l'uovo
Alternativtitel:
Death Laid an Egg
Jahr:
1968
Eingetragen:
28.08.2012
IMDB-Wertung:
6,1/10

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Gutgelauntes Posieren
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Die Realität sieht anders aus
Marco (Jean-Louis Trintignant) ist mit Anna (Gina Lollobrigida) verheiratet. Aufgrund der Besitzverhältnisse führt seine Affäre mit der jungen Sekretärin Gabrielle (Ewa Aulin) zu nichts: Anna gehört alles. Seine Frustration entlädt er in einem von ihm permanent angemieteten Hotelzimmer, in das er regelmäßig Prostituierte einlädt – denen er dann die Kehlen durchschneidet.

Als Anna und Gabrielle hinter die Existenz dieses Hotelzimmers (nicht jedoch das Schicksal der Menschen, die es betreten) kommen, schmieden sie gemeinsam einen Plan: Anna will Marco als Prostituierte verkleidet konfrontieren. Ein gefährlicheres Spiel als gedacht. Doch es ist eh nichts so, wie es scheint.

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Das beginnt und endet gut, doch der Mittelteil kann den Spannungs- und Interessebogen leider nicht ganz aufrechterhalten. In einem Versuch, die Figuren dreidimensional glaubwürdiger zu gestalten, werden sie einfach nur auf den Boden des Durchschnittlichen zurückgeholt. Zu alltäglich plötzlich ihre Sorgen und Wünsche.

Sehenswerter wird es in den Momenten, wenn genau im Gegenteil Ungewöhnliches aufblitzt. So beispielsweise, wenn sich die der Zustand der Menschen und die Situation in der Dreiecksbeziehung in der sterilen High-Tech-Farm und den dortigen Forschungsbemühungen zur zu erhöhenden Effizienz, die schließlich in einer scheinbar (für den „Anwendungszweck“) perfekten, aber monströsen Mutation mündet, spiegelt. Zweifellos ungewöhnlich, aber wahrscheinlich nicht für Jeden.

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