Lucky Luke


Originaltitel:
Lucky Luke
Jahr:
1991
Eingetragen:
07.09.2012
IMDB-Wertung:
5,2/10

Gerade erst gegründet, hält schon die Gesetzlosigkeit im Westernkaff Daisy Town ein. Seiner Flamme, der Saloonsängerin Lotta Legs (Nancy Morgan) zu Liebe, erklärt sich Revolverheld Lucky Luke (Terence Hill), bekannt als „der Mann, der schneller zieht, als sein Schatten“, bereit, als Sheriff für Recht und Ordnung zu sorgen. Das funktioniert bestens. So gut, dass bald der Saloon vor der Pleite steht und auch sonst „nichts mehr los ist“ in der Stadt.

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Lotta sorgt für Stimmung

Doch schon bald ändert sich das mehr, als eigenen lieb ist. Die Brüder Dalton (Ron Carey, Dominic Barto, Bo Greigh und Fritz Sperberg), denen gerade aufgrund der Überfüllung der Gefängnisse Amnestie gewährt wurde, und denen Luke also mit juristischen Mitteln nichts anhaben kann, hetzen die eigentlich friedlichen Indianer gegen die Siedler auf. Gleichzeitig wiegeln sie auch die Bewohner der Stadt gegen Luke auf, was auf dem Nährboden allgemeiner Unzufriedenheit gut gelingt: Luke verlässt gekränkt die Stadt. Doch der bevorstehende Indianerangriff treibt ihn zurück – er organisiert die Verteidigung der Stadt, während sich die Daltons an die Spitze der Indianer stellen…

Kulissen, die wie Kulissen aussehen und Kostüme, die wie Kostüme aussehen und Rauchzeichen, die offensichtlich gezeichnet sind – und doch wirken diese scheinbaren Verfehlungen, als wären sie bewusst gewählte Verfremdungseffekte. Und wer, wenn nicht Terence Hill, hätte schon jemals Lucky Luke spielen können? Richtig, eigentlich niemand – auch wenn sein Kleinjungencharme die Alterserscheinungen in Gesicht und Körperbau nicht mehr ganz überspielen kann.

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Mal wieder schneller als sein Schatten

Das gegenüber der Zeichentrickvorlage (Daisy Town) leicht vereinfachte Drehbuch erfüllt immer noch seinen Zweck, selbst das ironische Ende ist noch einigermaßen intakt, und so muss man diese Verfilmung als gelungen betrachten. Der verdiente Erfolg war immerhin groß genug, eine kurzlebige Fernsehserie gleicher Machart und mit den gleichen Darstellern zu motivieren.

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