Das grüne Blut der Dämonen


Originaltitel:
Quatermass and the Pit
Jahr:
1967
Eingetragen:
02.07.2010
Bearbeitet:
08.01.2012
IMDB-Wertung:
7,2/10

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Beim Boren eines neuen U-Bahntunnels in London stoßen die Bauarbeiter auf einen großen Zylinder aus einem unglaublich widerstandsfähigem Metall. Professor Quatermass (Andrew Keir) und der Anthropologe Dr. Roney (James Donald) werden zu Hilfe gerufen. Vorsichtige weitere Ausgrabungen führen zu der Erkenntnis, dass es sich um ein Raumschiff handelt. Dessen Besatzung bestand anscheinend aus insektenähnlichen Wesen. Damit jedoch noch nicht genug: Es deutet Einiges darauf hin, dass diese Wesen vor langer, langer Zeit sogar Einfluss auf die Evolution der Erdenbewohner genommen haben.

Nachdem die ersten beiden Quatermass-Abenteuer relativ zeitnah auch fürs Kino umgesetzt worden waren, dauerte es bei diesem dritten teil etliche Jahre. So kommt hier nun auch ein anderes Team zum Zuge. Darüber hinaus zeigt sich ein deutlich höheres Budget. Gerade in den Schlussszenen gibt es einige ansehnliche Spezialeffekte zu bewundern.

Der Hauptgrund, warum Das grüne Blut der Dämonen seine Vorgänger übertrifft, ist jedoch, dass die Geschichte eine zusätzliche Dimension hat. Der erste Film ist eine zwar spannende, aber relativ eindimensionale Monsterjagd. Der zweite Teil ist eine paranoide Invasionsgeschichte. Hier geht es dagegen viel stärker um die Menschen selbst. Die Menschen, die einfach nicht mit der Vorstellung umgehen können, nicht die „Krone der Schöpfung“ zu sein. Die Menschen, die zwar mehrheitlich an eine nebulöse „höhere Macht“ glauben, jedoch nicht akzeptieren, dass dieser Glaube ihnen ebenfalls nur mit einem bestimmten Ziel eingepflanzt worden sein könnte. Die Menschen, die Vieh und Hunde züchten, aber vielleicht selbst nur genau in der selben Rolle stecken. Intelligent gemacht.

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