Eisstation Zebra


Originaltitel:
Ice Station Zebra
Jahr:
1968
Eingetragen:
25.11.2012
IMDB-Wertung:
6,6/10

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Geheimnisvolle Mission für U-Boot-Kommandant James Ferraday (Rock Hudson): Er soll den Briten David Jones (Patrick McGoohan) auf die Polarstation „Zebra“ bringen. Diese gilt durch Schneestürme als abgeschnitten, nähere Details der von höchster Stelle angeordneten Mission werden jedoch nicht verraten. Ferraday riecht, dass mehr hinter der Sache steckt, denn selbst „die Russen“ scheinen an der Sache interessiert: Ein „unauffälliger Fischfänger“ hält sich permanent in ihrer Nähe auf. Die Expedition wird noch durch den „anti-russischsten Russen“ Boris Vaslov (Ernest Borgnine) sowie Captain Anders (Jim Brown) und seine Truppe kampferprobter Marines ergänzt.

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Nach einer abenteuerlichen Fahrt unter dem Eis steht fest: Es befindet sich ein Saboteur an Bord. Doch wer das ist, kann erstmal nicht identifiziert werden. Nach einen langen Fußmarsch trifft die Gruppe schließlich auf der Forschungsstation ein. Es gibt doch ein paar Überlebende. Jones und Vaslov interessieren sich dafür jedoch nur wenig; sie sind auf der Suche nach von einem Spionagesatelliten geschossenen Bildern, an denen natürlich auch das Sowjetmilitär interessiert ist. Das Wetter bessert sich und so nähern sich deren Kampfverbände…

Gut gelungener Thriller im kalten Krieg: Während sich die Satellitenfotos als reiner MacGuffin erweisen, verlässt man sich auf die klassische Charakterkonstellation auf dem engen Raum des U-Boots, deren inhärente Konflikte sich in der finalen Konfrontation in der Polstation entladen. Fragen wie die Identität des Saboteurs sowie das Geheimnis darum, was auf der Station eigentlich vorgefallen ist, sind zwar für sich gesehen nicht sonderlich wichtig, aber trotzdem gestaltet sich die Zeit spannend.

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