Dreamscape – Tödliche Träume


Originaltitel:
Dreamscape
Jahr:
1984
Eingetragen:
12.05.2013
IMDB-Wertung:
6,3/10

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Alex taucht in den recht amüsanten Ehe-Alptraum dieses Probanden ein
Träume können töten – das Thema einer erfolgreichen und bekannten Filmreihe der 80er Jahre. Nicht so bekannt, aber ähnlich gelagert ist Dreamscape, das sich stärker auf die pseudowissenschaftliche Schiene verlegt. Entsprechend spielt sich die Handlung hauptsächlich in einem Forschungszentrum ab, in dem zwei Doktoren (Max von Sydow und Kate Capshaw) parapsychologisch veranlagte Menschen in die Träume Dritter eintauchen lassen. Ihr Musterschüler ist bislang Tommy Ray Glatman (David Patrick Kelly), der fremde Träume nicht nur beobachten, sondern sie sogar steuern kann.

Besondere Hoffnung legen die Forscher jedoch auch in Neuankömmling Alex Gardner (Dennis Quaid). Dieser macht so schnelle Fortschritte, dass er bald sogar noch nicht mal mehr die Unterstützung der gedankenverstärkenden Maschine benötigt und ein Kind von seinen chronischen Alpträumen befreien kann. Doch es gibt auch Menschen (Christopher Plummer), die diese Technik für düsterere Zwecken einzusetzen gedenken…

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Der Präsident träumt von der atomaren Apokalypse
Leider ist dieser Verschwörungsplot mal wieder der Gipfel der Einfallslosigkeit: Die Autoren haben keine bessere Idee, als mal wieder einen US-Präsidenten (Eddie Albert) ins Visier zu nehmen. Dazu kommt die Fehlbesetzung der beiden Hauptrollen mit den talentlosen Quaid und Capshaw.

Entscheidend sind in einem solchen Film jedoch die Traumszenen an sich. Leider ist deren Umsetzung tricktechnisch eher billig geraten. Ganz gut dagegen der zwar plakativen, aber recht düsterern Ausgangssituationen dieser Szenarien. Die Traumlogik ist dagegen wiederum eher schwach ausgeprägt: Diese Menschen träumen doch sehr im Stil konsekutiv-nachvollziehbarer Kurzgeschichten. Gerade da hätte man mehr erwarten können.

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