Maciste im Reich von König Salomon


Originaltitel:
Maciste nelle miniere del re Salomone
Alternativtitel:
Samson in King Solomon's Mines
Jahr:
1964
Eingetragen:
24.07.2013
IMDB-Wertung:
4,3/10

In Zimba, einer von der restlichen Welt abgeschnittenen Stadt mitten im afrikanischen Dschungel, rumort es. Der machtgierige Emporkömmling Zelea (Carlo Tamberlani) verbündet sich mit Kriegerkönigin Fazira (Wandisa Guida), den friedliebenden König Namar (Giuseppe Addobbati) von seinem Thron zu stürzen. Dabei geht es vor Allem um den Zugang zu den Minen des legendären Königs Salomon, den Namar, der allgemeinen Habgier entgegenwirkend, streng verboten hat.

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Zelea führt Böses im Schilde
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Maciste scheitert

Der Putsch gelingt, Kindermädchen (?) Samara (Eleonora Bianchi) kann jedoch den „rechtmäßigen“ Thronfolger des nun gemeuchelten Königs, Vazma (Loris Loddi), aus der Stadt in Sicherheit bringen. In der Wildnis sucht sie die Hilfe des Muskelmanns Maciste (Reg Park). Dessen Ein-Mann-Frontalangriff auf die Armee Faziras stellt sich jedoch als wenig durchdacht und so gerät der Hoffnungsträger hypnotisiert in den Sklavendienst in den nun wieder in Betrieb genommenen Minen.

Muskelbeschaufilme leben üblicherweise von abenteuerlichen Gefahrensituationen. Oft handelt es sich dabei sogar um unfreiwillig komisch, charmant amateurhaft dargestellte mythologisch angehauchte Monster. Hier darf Herr Maciste gerade mal mit einem ausgestopften, leblosen Löwen ringen (nachdem vorher endlose Minuten mit Tierarchivaufnahmen gefüllt wurden). Noch eine kleine Prügelei mit den Soldaten in der Stadt und dann… passiert einfach überhaupt nichts mehr! Wir müssen nun zusehen, wie der angebliche Held mit noch ausdrucksloserem Gesicht als sonst (soll „willenlos“ symbolisieren) Statuen aufrichtet, Steine schleppt und eine Spitzhacke in den Minen schwingt. Das ist aber einfach nicht interessant anzugucken.

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