Die unbesiegbaren Drei


Originaltitel:
Gli invincibili tre
Jahr:
1964
Eingetragen:
23.08.2013
IMDB-Wertung:
5,6/10

„Die unbesiegbaren Drei“, das sind Muskelmann Ursus (Sergio Ciani) und zwei mäßig witzige Sidekicks (Enzo Maggio und Gianni Rizzo), die er aus unbekannten Gründen mit sich herumschleppt. Es verschlägt sie in eine Stadt, in der ein Bösewicht (Mimmo Palmara), der sich ebenfalls Ursus nennt, faktisch die Herrschaft an Stelle des alternden Königs (Carlo Tamberlani) übernommen hat. So gerät der echte Ursus zwischen die Fronten zwischen dem Tyrannen, seiner Vertrauten der Königin (Lisa Gastoni), dem eigentlichen Thronerben Prinz Karim (Nello Pazzafini) sowie dem unterdrückten Volk Prinzessin Demoras (Rosalba Neri).

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Der falsche Ursus spielt unfair

Die Handlung setzt sich also mal wieder aus den bekannten Versatzstücken des Genres zusammen. Der Unterhaltungswert liegt allerdings trotzdem über dem Durchschnitt. Das liegt einerseits daran, dass man sich selbst nicht allzu ernst nimmt: Klar, diese beiden Komiker verbreiten eher Nerverei als gute Laune, aber die unterschwellig immerhin vorhandene Selbstironie hilft beim Verdauen des zutiefst primitiven Stoffes. So fällt es auch leichter, die peinlich schlechten schauspielerischen Leistungen zu ertragen: Man kann immer behaupten, es sei Absicht.

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Die böse Stiefmutter mag weder den Prinzen, noch seine ausländische Freundin

Dazu kommen eine gelungene Ausstattung der Szenen und Kostüme, die teilweise ebenfalls für Lacher sorgen, sowie ein fieser Trick des Bösewichts, der – so simpel er sein mag – endlich mal halbwegs logisch erklärt, warum der ach so unbesiegbare Held überhaupt Probleme bekommt. Akzeptable Zeitverschwendung.

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