Tiger der Meere


Originaltitel:
La tigre dei sette mari
Jahr:
1962
Eingetragen:
12.09.2013
IMDB-Wertung:
5,2/10

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Manche Frauen…
Der Pirat „Tiger“ (Carlo Ninchi), Kapitän der Santa Maria, will sich zur Ruhe setzen. Doch wem soll er nur sein Schiff vermachen? Einen Sohn hat er nicht und für seine Tochter Consuelo (Gianna Maria Canale) hat er eine Zukunft als Dame der High Society vorgesehen. Also veranstaltet er einen Wettkampf unter seinen Männern – bei dem jedoch überraschend Consuelo ebenfalls ihren Hut in den Ring wirft und alle Kerle alt aussehen lässt. Lange freuen kann sie sich ihres neugewonnenen Kommandos jedoch nicht: Am gleichen Abend wird ihr Vater hinterrücks ermordet. Der Tat wegen verurteilt wird William (Anthony Steel), Consuelos Verehrer und einer der unterlegenen Kontrahenten des Wettkampfs. Bevor er jedoch aufgeknüpft werden kann, fallen spanische Soldaten in die Piratensiedlung ein.

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…schlagen sich besser als Gouverneure
Viele Männer werden so niedergemetzelt oder geraten in Gefangenschaft. Eine kleine Gruppe um William bemächtigt sich der Santa Maria. Consuelo und ein paar Getreue kommen ebenfalls davon und mit einer List bemächtigen auch sie sich schnell wieder einem Schiff. Die Tochter setzt nun die erfolgreiche Kapertradition des Tigers fort, doch der Konflikt mit William, dem angenommenen Mörder und Schiffsdieb, steht noch aus. Das weiß dieser auch und als sich die Wege der beiden wieder kreuzen, macht man sich gemeinsam daran, Rache am wahren Mörder und Verräter zu nehmen. Dies gestaltet sich jedoch nicht einfach, denn dieser steht mittlerweile unter dem Schutz der spanischen Krone.

Liebe, Verrat, Misstrauen, Seeschlachten und ordentlich Fechtduelle – alle Zutaten eines erfolgreichen Piratenfilms sind enthalten. Ebenfalls in Genretradition bleibt die Grundstimmung trotz Mord, Totschlag und Verrat jedoch humorvoll. So wird man gut unterhalten und bekommt am Ende sogar eine bemerkenswerte Auflösung vorgesetzt: Um den Konflikt des Schatzes des Tigers, der in gewisser Weise zwischen Consuelo und William steht, aufzulösen, bekommen sogar der vertrottelte spanische Gouverneur (Ernesto Calindri) und seine durchtriebene Frau (Maria Grazia Spina) ein für sie positives Ende und auch dem Zuschauer wird das positiv-humoristisch verkauft. Wieso auch eigentlich nicht?

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