Da waren's nur noch Neun


Originaltitel:
Ten Little Indians
Alternativtitel:
Geheimnis im blauen Schloss / And Then There Were None
Jahr:
1965
Eingetragen:
28.07.2010
Bearbeitet:
17.05.2012
IMDB-Wertung:
6,7/10

Zehn Personen sind von einem gewissen U.N. Owen (Stimme: Christopher Lee) unter verschiedenen Vorwänden auf ein abgelegenes Hotel in den Bergen eingeladen worden. Hier hin und weg kommt man nur mit Hilfe einer Seilbahn, die erst in einer Woche wieder vorbeikommen wird. Der abwesende Gastgeber enthüllt den Sinn der Zusammenkunft mittels einer Tonbandaufnahme: Alle zehn hätten den unbestraften Tod eines anderen Menschen auf dem Gewissen, nun habe die „Gerechtigkeit“ sie eingeholt. Tatsächlich gibt es bald den ersten Todesfall... und den zweiten, dritten usw. Da auch eine gründliche Suche des gesamten Areals nichts zu Tage fördert, bleibt nur ein Schluss: „Mr. Owen“ muss einer der „Gäste“ sein.

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Noch sind alle am Leben...
Die x-te Verfilmung von n des Romans/Bühnenstücks von Agatha Christie fällt insgesamt unspektakulär aus. Zwar gibt es unter den Darstellern einige Gesichter (u.A. Shirley Eaton, Dennis Price und Mario Adorf), aber eben auch keine aus der allerersten Reihe. Sie machen ihre Sache alle gut, aber eben nicht hervorragend. Das Geschehen ist nah an der Vorlage (als Ende wird, wie in den meisten Verfilmungen, das der Bühnenversion verwendet), aber bietet eben auch keine auf un- oder konventionelle Art herausragenden Momente. Und die Auflösung kennt heutzutage ohnehin jeder, so wirkt auch diese „Überraschung“ nicht mehr (was nicht die Konstruktion dieser durch die Autorin abwerten soll – nur kann man nach so vielen Jahrzehnten einfach nicht mehr davon ausgehen, dass es noch Zuschauer gibt, die nicht mit vorherigem Wissen herangehen). So bleibt also ein Film, den man sich gut anschauen kann, aber keinesfalls muss.

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