Donnie Darko
- Originaltitel:
- Donnie Darko
- Jahr:
- 2001
- Eingetragen:
- 04.08.2010
Donnie Darko (
Jake Gyllenhaal, als er noch aussah wie ein Mensch), ein depressiver Teenager, überlebt aufgrund seiner schlafwandlerischen Angewohnheiten, die ihn auf den Golfplatz verschlagen, als ein Flugzeugtriebwerk direkt in sein Zimmer fällt – ohne, dass ein Flugzeug ein solches verloren hat. Die Familie Darko (
Mary McDonnell,
Holmes Osborne,
Maggie Gyllenhaal und
Daveigh Chase) muss für ein paar Tage in ein Hotel ziehen, während die FAA für die Reparatur des Hauses sorgt.
Donnie wird jedoch von Albträumen, sowohl nachts, als auch tagsüber (in Form von Visionen) geplagt. In manchen taucht Frank auf, ein menschengroßes Kaninchen, das ihm kryptische Ratschläge gibt. In der echten Welt hat er weniger Freunde. Immerhin scheint seine neue Mitschülerin Gretchen (
Jena Malone) ihn zu mögen. Ansonsten kommt er allerdings mit seinen Lehrern (
Noah Wyle und
Drew Barrymore) besser zurecht als mit seinen anderen Klassenkameraden.
Für Donnie steht auf jeden Fall mittlerweile fest, dass das Ende der Welt kurz bevor steht – und nur
er dies verhindern kann...
Eine Inhaltsangabe dieses Films ist nicht so einfach, denn worum geht es eigentlich? So ganz klar ist es nicht. Vordergründig gibt es die üblichen Typen und Handlungsstränge von „Highschool“-Massenware. Dann ist da eine Menge typischer Teenagerdepressionen und -ängste. Alles nicht gerade das, was man als erwachsener Mensch unbedingt sehen will.
Doch dann gibt es eben auch die subtileren Themen, die
Donnie Darko dann eben sehenswert machen. Neben einzelnen sehr amüsanten Szenen (der Typ im Jogginganzug...) gibt es all diese Andeutungen, die einigen Interpretationsspielraum lassen. Ob man den Film nun als gut gefilmte Superheldengeschichte oder als realistisch-allegorisch-parabolisches Drama anschaut – es funktioniert überraschenderweise auf beide Weisen.