Manche Mädchen tun's

Poster
Originaltitel:
Some Girls Do
Jahr:
1969
Eingetragen:
28.05.2015
IMDB-Wertung:
5,6/10
TMDB-Wertung:
6,6/10


Hannes schreibt:

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Männer beim Kochkurs – wir kugeln uns vor Lachen!
Ein großes Meisterwerk war Heiße Katzen nicht, aber dank eines durchdachten Balance zwischen stilvollen Locations, sexistischen Bildern und Sprüchen sowie schrägen Charakteren konnte man sich über den Unterhaltungswert am Ende nicht beschweren. Der Nachfolger, in dem Versicherungsermittler Drummond (Richard Johnson) gehäufte Todesfälle in dem geheimen Entwicklungsprojekt eines Überschallflugzeuges untersucht, wirkt dagegen – obwohl zwei Jahre vergangen sind – recht überhastet heruntergekurbelt.

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Hier geht's deutlich bergauf
Woran kann man das festmachen? Die Identität des Bösewichts war zwar auch im ersten Film kein großes Geheimnis, aber hier ist es einfach derjenige, der von Anfang an schlecht verkleidet aussieht (James Villiers). Wieder gibt es ein mörderisches Frauenduo (Dahlia Lavi und Beba Loncar), doch die lustigen Interaktionen zwischen den beiden fehlen; die eine hat überhaupt keinen Charakter, die andere ist nur albern. Apropos albern: Überhaupt ist der Tonfall sehr ins rein Stillos-Platte abgedriftet.

Einige der Albernheiten können einen durchaus mal zum Schmunzeln bringen. Diesbezüglich wäre die Enthüllung, bei den Frauen handele es sich um Roboter, zu nennen. Doch gerade der Verlust des Frauenduos tut mit steigender Laufzeit sehr weh – die Nachfolgerinnen sind einfach kein adäquater Ersatz und ihre Mord- und Sabotageaktionen bei Weitem nicht mehr so originell. Man muss also nicht traurig sein, dass die Wiederbelebung des Agenten Drummond nur kurzlebig blieb.

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