Alien: Covenant

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Originaltitel:
Alien: Covenant
Jahr:
2017
Eingetragen:
29.10.2020
IMDB-Wertung:
6,4/10
TMDB-Wertung:
6/10


Hannes schreibt:

Wenn mal ein Film auf einen Nachfolger gesetzt hat, war es Prometheus. Allerdings musste die Zuschauerschaft ganze fünf Jahre warten und dann trug der nächste Film doch wieder Alien im Namen. Und um es kurz zu machen: Sieht man sich Alien Covenant als Nachfolger zu Prometheus an, ist der Film ein Schlag ins Gesicht! All die Versprechungen des Endes des vorhergehenden Films ausgelöscht in einer einzigen, für die hiesige Handlung irrelevanten Szene. Autsch!

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Um Covenant zu verstehen, muss man sich stattdessen gedanklich zurück in die 80er begeben, denn der Film bringt die Originalreihe praktisch genau dahin zurück (oder böser ausgedrückt könnte man sagen: zieht die Originalreihe herunter) auf das Niveau der zahlreichen damaligen Nachahmer. Plötzlich wurden allerseits auf engem Raum eingepferchte Mannschaften von außerirdischen Monstern gemeuchelt. Manchmal spannender, manchmal weniger. Was die meisten dieser Filme allerdings gemein hatten, war, dass sie weniger atmosphärischer Horror, als vielmehr konventionelle Slasher mit leicht originellem Setdesign waren.

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Sozusagen als produktionstechnische Edelversion dieser Formel, lässt sich Covenant locker weggucken. Dann passt die völlig überflüssige Duschszene. Dann ruft die „große Überraschung“ (die man natürlich meilenweit gegen den Wind gerochen hat) am Ende ein Grinsen hervor. Dann macht selbst die schreckliche Synchronisation („Ossemändiäs“) nichts, sondern könnte sogar für weitere Belustigung herhalten. Erwartungen tief halten. Sehr tief. Bitte!

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